Aktienklub.
Zu einem Aktienklub schließen sich Aktiensparer zusammen. Sie erreichen gemeinsam umfangreichere Mittel für eine ausgewogene Depotstruktur. Anleger eines Aktienklubs kaufen und verkaufen Aktien gemeinsam. Sie tauschen Informationen und Erfahrungen aus und erreichen so eine breitere Risikostreuung. Der Anteil eines jeden Anlegers richtet sich nach seiner Kapitalbeteiligung. Aktienklubs sind Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR) oder Vereine. Sie benötigen immer eine Bank, wo das gemeinsame Depot geführt wird. Steigt die Kapitaleinlage eines Aktienklubs über 511.292 Euro, muss eine Finanzdienstzulassung beantragt werden. Einen Aktienklub sollte man vor Beitritt genau betrachten. Oft locken auch Vermögensverwalter die Interessenten mit diesem Begriff.