Auslandsanleihen.
Bei Auslandsanleihen handelt es sich um festverzinsliche Wertpapiere. Große Unternehmen emittieren Anleihen in unterschiedlichen Währungen an verschiedenen Kapitalmärkten, um sich benötigte Mittel immer dort zu beschaffen, wo die Zinsen gerade am geringsten sind. Das Unternehmen kann so die Zinskosten senken.
Die meisten Auslandsanleihen werden in den Leitwährungen: US-Dollar, japanischer Yen, Schweizer Franken oder englische Pfund ausgegeben.
Für Emittenten und Anleger besteht ein Währungsrisiko, gegen das sie sich jedoch zum Beispiel mit Devisen-Optionen absichern können.
In Deutschland gibt es unter den Auslandsanleihen die so genannten Euro-Anleihen (ehemals DM-Anleihen). Es handelt sich um Auslandsanleihen von internationalen Unternehmen, die in Euro ausgegeben wurden. Der deutsche Anleger muss bei diesen Auslandsanleihen nicht mit einem Kurs- oder Währungsrisiko rechnen, da die Rückzahlung in der eigenen Währung erfolgt.