Cap.
Ein Cap ist eine zwischen Gläubiger und Schuldner vereinbarte Zinsobergrenze. Ein Cap ist dann sinnvoll, wenn es sich bei der Verbindlichkeit um eine Schuld mit variabler Verzinsung handelt.
Caps werden zwischen Banken und Kreditnehmern, als Versicherung gegen Zinssteigerungen oder bei der Emission von Floaters (Anlage mit variabler Verzinsung) vereinbart. Der Verkäufer des Caps verpflichtet sich, bei einem Marktzins über dem Cap, dem Käufer die Differenz zwischen Cap und Marktzins zu zahlen. Bei einem Floater bedeutet dies, dass die die Zinsen nicht über einen bestimmten Zins, dem Cap steigen können.
Die Prämie, die für einen Cap gezahlt werden muss, richtet sich nach der Laufzeit und der Differenz zwischen vereinbarten Höchstzins und momentanen Marktzins.