Fondsdiscount 4 Free AG

Schiffsbeteiligungen - Ausblick und Chancen

26. Mai 2010 vom 4free-Team

Gastblog: Thomas K. Rogalla (SOLANOS GmbH)

Die schrecklichen Monate in der überbauten und unterbeschäftigten Containerschifffahrt neigen sich dem Ende entgegen. Sie erinnern sich bestimmt noch mit Schrecken an die “Post-Lehmann-Depression”: Da versank nicht nur die die Welt der maritimen Schiffsfinanzierer, also der Anleger, Kapitalsammelstellen und Banken in Entsetzen und Agonie.

In der Spitze lagen 700 Containerschiffe ohne Beschäftigung auf. Inzwischen wird ein Schiff nach dem anderen wieder in Fahrt gesetzt. Im Hamburger Hafen gibt es keine Auflieger mehr! Und verblüfft nahm man vor zwei Wochen in der FAZ zur Kenntnis, dass Evergreen, die große taiwanesische Linienreederei, 100 sehr große Containerschiffe mit Ablieferung ab 2012 auf asiatischen Werften bestellen werde.

Der Grund: das erwartete Transportvolumen und eine eigene in die Jahre gekommene Flotte. Die Krise nur ein Spuk? Ja, aber immerhin ein zweijähriger Spuk, der viele Containerschiffsreeder, Kommanditisten und große Emissionshäuser Blut, Schweiß und Tränen gekostet hat. Besonders das Containerfeeder-Segment (700 bis 1100 TEU) wird sich in den kommenden Jahren aller Wahrscheinlichkeit nach rasch erholen und wieder gutes Geld einfahren: dieses Segment wird von den kleineren, mittelständischen Reedern aus Haren/Ems, Leer und der Elbdeich-Region dominiert und ist nie überbaut worden.

Dieser Markt wird auch zukünftig nicht überbaut werden, weil diese kleineren Reeder sich selbst von der Krise erholen müssen. Die müssen erst einmal ihr eigenes Haus wirtschaftlich in Ordnung bringen, d.h. Tilgungen und aufgeschobene Reparaturen nachholen. Von diesen gebeutelten Reedern wird wohl auf Jahre hinaus niemand neue Feeder-Schiffe bestellen können und wollen. Wir werden uns für diesen Schiffstyp in absehbarer Zeit die Charterer aussuchen können!

Die entsetzlichen Verwerfungen an den Finanzmärkten, die uns die Griechen eingebrockt haben, haben für die Eigner von Schiffstonnage auch Positives: auf dem Schiffsmarkt weltweit ist der USD noch immer die Leitwährung No.1. Unser Schiffsvermögen ist in unseren Büchern mit dem erstarkten USD fast 20% wertvoller geworden. Und diejenigen unserer Schiffe, die zur Zeit ihre Chartern in USD erhalten, sind über die neuerliche USD-Stärke überhaupt nicht unzufrieden. Und das sind keine Buchgewinne sondern echte 20% Mehrumsatz!

Beteiligungsmöglichkeiten am Zweitmarkt für Schiffsanteile

Wir haben in den letzten Monaten die verschiedenen Investitionsmöglichkeiten am Markt für second-hand-Schiffsbeteiligungen untersucht. Dieser Markt ist ziemlich in Bewegung: Im März 2010 gab es alleine bei der Deutsche Zweitmarkt AG 188 Abschlüsse mit einem Volumen von 7,28 Mio. EURO. Im April 2010 waren es 123 öffentliche Abschlüsse. Der Durchschnittskurs aller Transaktionen lag bei 54,78%, im Vormonat bei 50,02%.

Folgende Einzelabschlüsse wurden notiert. Bestes Ergebnis waren 105% (bezogen auf die Kommanditeinlage) und der schlechteste Abschluss notierte bei 10,43% für einen Anteil am derzeit aufliegenden Containerschiff „Santa Giorgina“. Das muss man dann wohl als Notverkauf bezeichnen. Ja, aber von solchen Einkaufsmöglichkeiten lebt der Zweitmarkt. Voraussetzung ist natürlich eine intime Kenntnis der Einkäufer über die wirtschaftliche und technische Situation der gehandelten Schiffe.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas K. Rogalla

Wohn - Riester: Bundestag und Bundesrat setzen EU-Urteil um

14. April 2010 vom 4free-Team

Es ist geschafft! Die Riester-Rente wird noch einmal attraktiver! Wohn - Riester kann nun quasi in dem gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) - das bedeutet innerhalb der EU, Liechtenstein, Island und Norwegen - genutzt werden. Das lohnt sich!

Riester - Zulagen 2009
Riester-Förderung - ohne Kinder bis zu € 922 pro Jahr & Sparer.     Anrechnung von Kindern: € 185 bzw. € 300 Zulage pro Kind - und das ohne Begrenzung der Kinder- bwz. Förderhöhe.                    (Gilt natürlich nur für riester-geförderte Verträge.)

Nötig wurde diese Gesetzesänderung, weil der Europäische Gerichtshof die Auffassung vertritt, das bisherige Riester-Gesetz verstieß in verschiedenen Positionen gegen europäisches Recht.

Jetzt kann die Wohn-Riester-Förderung auch für den Kauf oder Bau einer selbst genutzten Immobilie innerhalb des EWR in Anspruch genommen werden. Wichtig ist hierbei die Erfüllung der anderen Riester-Vorgaben.

Eine zusätzliche Erleichterung ist für sogenannte “Mallorca-Rentner” eingeführt worden. Danach dürfen Rentner und Pensionäre, die nach ihrem Berufsleben ins EWR-Ausland umsiedeln, die erhaltene Riester-Förderung behalten.

Klarheit wurde endlich auch für die sogenannten Grenzgänger geschaffen. Es gilt ab dem 01.01.2010, dass Arbeitnehmer in Deutschland rentenversicherungspflichtig arbeiten müssen, um die Riester-Förderung erhalten zu können. Bisher konnten auch in Deutschland lebende aber im Ausland rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer die deutsche Riester-Rente abschließen. Eine ebenso unsinnige wie unfaire Regelung, deren Korrektur wir sehr begrüßen!

Somit haben unsere beiden  nationalen gesetzgebenden Kammern mal ein EU-Urteil aus dem September 2009 (Az: C269/07) zum Thema Riester-Rente mit hoher Geschwindigkeit umgesetzt. Wir sind auf weitere Korrekturen gespannt.

Stiftung Warentest 10/2009 schreibt “Riester-Sparen lohnt sich”

16. September 2009 vom 4free-Team

Nach vielen nicht immer sachlichen oder von Produktkenntnissen geprägten Diskussionen zum Thema RiesterRente der letzten Zeit, hat die Stiftung Warentest nun klar Stellung bezogen!

In der Ausgabe 10/2009 spricht die Stiftung Warentest den staatlich geförderten RiesterRenten eine hohe Eignung als Altersvorsorgebaustein zu. Zitat: “Riester-Sparen lohnt sich”.

Wichtig ist, dass Sie überhaupt für Ihr Alter vorsorgen. Je mehr, je besser! Und dabei so viel staatliche Förderung wie möglich einzubauen, ist Ihr gutes Recht und zudem auch noch absolut vernünftig.

Ergo sollten Angestellte so viel in Ihre RiesterRente investieren, wie maximal gefördert wird. Aus Erfahrung wissen wir, dass die RiesterRente nicht reichen wird, um Ihre persönliche Rentenlücke zu schließen. Doch es ist der erste und sinnvolle Schritt in die richtige Richtung.

Warum in der Stiftung Warentest 10/2009 die mäßig rentablen und eingeschränkt zukunftssicheren Produktgattungen Rentenversicherung, Banksparplan und Bausparvertrag besonders hervorgehoben werden, ist mir eher ein Rätsel.

Noch vor Kurzem wurden die guten Fondssparpläne wegen der schlanken Kosten, der sehr wahrscheinlich höheren Rendite und dem besseren Inflationsschutz empfohlen. Und genau diese Ansicht teilen wir.

Gerade bei langen Laufzeiten sollte ein gut gemanagter Fondssparplan wie die DWS RiesterRente Premium den Versicherungen, festverzinslichen Anlagen und Geldanlageprodukten weit überlegen sein. Besonders deutlich wird dieser Vorteil in Anbetracht der immer weiter zurückgehenden Garantieverzinsungen und dem aktuell historischen Zinstief.

EU stärkt die deutsche Riester - Rente!

11. September 2009 vom 4free-Team

Eine erfreuliche Entscheidung der EU für Deutschland: Riestersprarer können sich Ihre RiesterRente im Alter förderunschädlich in der gesamten EU auszahlen lassen! Bisher hätten sogenannte Mallorca-Rentner ihren Erstwohnsitzt in Deutschland haben müssen, um die Riesterrente mit Förderung genießen zu können. Andernfalls hätten sie die komplette Förderung an den Staat zurückzahlen sollen. Das hätte in der Praxis wohl zwei Wohnsitze bedeutet, die kaum zu finanzieren sind. Alternativ hätten die Rentner im Land bleiben müssen.

Diesen Unfug hat die EU abgeschafft. Es gilt auch für geförderte Altersvorsorgen der Grundsatz des freien Wahlrechtes des Wohnsitzes innerhalb der EU (Entscheidung vom 10.09.2009 des EuGH in Luxemburg). Das bedeutet in der Praxis, dass wir als Rentner überall in der EU auch die RiesterRente beziehen können - und das ohne Abzüge!

Bei der Gelegenheit wurde auch gleich eine Hürde für das “Wohnriestern” aus dem Weg geschafft. Bisher konnten nur deutsche Immobilien gefördert werden. Das Gericht erweiterte dies auf die gesamte EU. Bedeutet, wenn ein Riestersparer eine den Vorgaben von Riester entsprechende Immobilie bauen oder kaufen möchte, kann diese Immobilie irgendwo in der EU sein und muss nicht - wie bisher - in Deutschland liegen.

Als Dreingabe gab es noch ein paar Ergänzungen zum Thema Grenzgänger und Riester, die zwar nur einen kleinen Teil der Bevölkerung betrifft, jedoch eine Reihe von ungereimten Ungerechtigkeiten ausräumt.

Die Bundesregierung hat zugesagt, diese Urteile schnell in entsprechende Gesetze umzusetzen. Das dürfte dann nach der Bundestagswahl 2009 eines der ersten Themen sein. Schließlich sind die Vorgaben klar und nur noch fiskalisch relevant.

Ein Grund mehr, die RiesterRente um so entspannter ins Visier zu nehmen. Sichern Sie sich noch in diesem Jahr Ihre Riestervorteile! Bei Fragen dazu helfen wir Ihnen gern weiter.

neu bei 4free: Top-Seller–Fonds

7. September 2009 vom 4free-Team

4free hat ein neues iFrame! Das sind Webseiteninhalte, die wir einfach verwalten und Sie kinderleicht und automatisch immer aktuell auf Ihre Webseite holen können.

Im Bereich Top-Seller – meistverkaufte Fonds listen wir für Sie aktuell die Fonds auf, die jeweils im Vormonat von unseren Kunden am meisten gekauft wurden; schön getrennt nach unseren Partnerbanken.

Der Clou ist, dass Sie den Style - also die farbliche Gestaltung - für jede dieser Tabellen einzelnd kinderleicht an Ihre Lieblingsfarbe oder eigene Webseite anpassen können. Ein paar Muster haben wir bereits für Sie vorbereitet und dank offener Quellcodes können Sie über direkte Eingabe in den HTML-Code alle möglichen eigenen Farbvarianten einbauen.

Der Quelltext wird im unteren Teil unserer Webseite jeweils automatisch an Ihre Änderungen angepasst und Sie können den fertigen HTML-Code direkt in Ihre Web-Seite einbauen.

Die Nutzung ist kostenlos!

Leichter geht´s nicht!

der DAX ist jetzt 21 Jahre jung

3. September 2009 vom 4free-Team

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Nun ist der DAX “großjährig” und kann nicht mehr nach dem Jugendrecht beurteilt werden. ;-)

Seit 21 Jahren richten sich die Augen der Wirtschaftswelt im In- und Ausland auf den Deutschen Akien Index. Er gilt als ein wichtiger Gradmesser für die Gesundheit unserer Wirtschaft. Dabei liefert er “nur” Entwicklungs-Kennziffern zu den umsatzstärksten und größten deutschen Aktienunternehmen. Seine Verwandten wie die Fonds, Beteiligungen, Mittelstand oder Einzelaktien umfasst er nicht.

Eingeführt wurde der DAX am 01.07.1988. Wie stabil unsere Wirtschaft bisher war, lässt sich vielleicht doch ein wenig an ihm ablesen.

Von den 30 Gründungsmitgliedern sind auch heute noch 15 dabei. Der häufigste Grund für einen Wechsel war der Verkauf eines Unternehmens ins Ausland und Firmenfusionen bzw. Übernahmen. Das ist nicht bei vielen ausländischen Indizies so einfach und linear darstellbar.

Die Bandbreite des DAX ist jedoch beträchtlich. Mal launisch, mal ausgeglichen und gelegentlich geradezu bockig hat er einige Höhen und Tiefen durchschritten. Ein paar Daten kurz gelistet:

Start                                     01.07.1988                  1.163,52 Punkte
niedrigster Stand*               12.03.2003                  2.188,75 Punkte
höchster Stand*                   13.07.2007                  8.151,57 Punkte
höchster Tagesverlust         16.10.1989                   12,81%
höchster Tagesgewinn        13.10.2008                   11,40%

Wenn am Abend die Geburtstagskerzen ausgepustet werden und die Geburtstagsgäste langsam heimwärts gehen, bleibt die Erkenntnis, dass der DAX ein wichtiger Index aber kein Heilsbringer ist. Wir alle dürfen uns an ihm freuen und sollten ihn nicht überbewerten.

Bleibt mir noch einmal zu schreiben: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag lieber DAX!

* nach 2000 und alle Angaben natürlich ohne Gewähr und Anspruch auf Richtig- bzw. Vollständigkeit

Kommentar zu WiSo vom 17.08.2009

26. August 2009 vom 4free-Team

persönliche Meinungsäußerung von M. Dultz:

Gern hören wir alle auf den Rat von Experten. Besonders die Verbraucherschutz-organisationen und die Stiftung Warentest gelten in weiten Teilen der Bevölkerung als unabhängige und unbestechliche Wächter unserer Rechte. Umso wichtiger ist es, mit diesem Vertrauensvorschuss sorgfältig umzugehen!

In der ZDF-Sendung WiSo vom 17.08.2009 hat der dort auftretende Michael Wortberg, angeführt als Versicherungsexperte der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, den nicht besonders glücklichen Fall von Frau Gabi Marin und ihrer angeblich missglückten Altersvorsorge mit Canada Life, einem britischen Lebensversicherer, geschildert (siehe Seite vom ZDF).

Kurz zusammengefasst liegt der Fall wohl so: Die Dame hat einen Fonds-Sparplan-Rentenvertrag bei Canada Life abgeschlossen. Im Zuge der Wirtschaftskrise hat - natürlich - auch dieser Fonds an Wert verloren. Diese Tatsache hat die Dame - vollkommen nachvollziehbar - dazu bewogen, ihre Police zu hinterfragen.

Doch leider hat Frau Marin das bei jemandem getan, der sich damit offenkundig nicht auskennt. Die Herren der Verbraucherzentrale rieten ihr, den Vertrag zu kündigen. Das ist so ziemlich das Kurzsichtigste, was man mit solch einem Produkt machen kann!

Der Vermögensschaden der Dame ist somit in Relation zu den eingezahlten Beiträgen unglaublich hoch und nicht wieder “heilbar”! Besonders bitter erscheint mir, dass sie wohl auch noch zu einem besonders niedrigen Kurswert gekündigt hat, sodass sie die inzwischen erfolgte Kurserholung nicht mehr hat mitnehmen können.

Fondspolicen spielen ihre Vorteile immer über längere Laufzeiten aus, nutzen die “aufs und abs” des Börsengeschehens aus und bieten im Regelfall eine deutlich höhere Renditechance und Inflationssicherheit, als festverzinsliche Alternativen. Besonders britische Lebensversicherer haben das in den vergangenen ca. 150 Jahren immer eindrucksvoll bewiesen und viele klassische deutsche Lebensversicherer weit in den Schatten gestellt.

Besonders unverständlich ist die jedoch die Behauptung, die Fondspolice von Canada Life (CL) und anderer Briten seien überdurchschnittlich teuer und intransparent. Besonders CL zeichnet sich durch niedrige Kosten und höchste (von deutschen Versicherern in der Regel nicht erreichbarer) Offenheit aus (Quelle: Morgen&Morgen).
Im Kostenvergleich liegt CL auf dem Niveau der günstigsten deutschen Direktversicherer, was sich automatisch positiv auf die Rendite auswirken sollte, Die Briten haben jedoch in der Vergangenheit deutlich höhere Renditen erwirtschaften können.
Des weiteren ist die Offenlegungspflicht nach Irischem Verbraucherrecht, dem CL ebenfalls unterliegt, deutlich weitergehend als die deutschen Vorgaben. Somit ist auch dieses Argument der Verbraucherschützer ad absurdum geführt.

Die Anrechnung der sekundären Kursverluste als “Kosten” ist sachlich falsch und die Aussage hierzu vom “Experten” folglich hinfällig.

Vielleicht sollte Frau Marin überprüfen, ob sie nun die Verbraucherschützer auf Haftung für den angerichteten Vermögensschaden verklagen kann. Im Zweifel kann der tatsächlich angerichtete Schaden zwar erst mit Erreichen des Datums beziffert werde, zu dem die Police ungekündigt fällig geworden wäre. Doch eine Wertentwicklung von 4-8% durchschnittlich war gerade bei britischen Anbietern mehr der Regelfall, denn die Ausnahme. Und somit stünden Frau Marin mit Rentenbeginn rechnerisch vermutlich zwischen ca. € 100.000 und € 180.000 zur Verfügung. (Bei durchschnittlich verzinsenden klassisch-deutschen Versicherern wären schon € 100.000 wohl eher ein Optimal-Ziel, denn ein in der Vergangenheit häufig erreichter Wert.)

Seitens der Verbraucherzentralen wird nur höchst selten darauf hingewiesen, dass das Mindeszinsniveau von deutschen festverzinslichen Lebensversicherungen vormals deutlich höher war als heute. Und schon zu höchsten Garantiezinszeiten haben gute Fondspolicen immer mehr Rendite erbracht als ihre “sicheren” Verwandten.

Objektiv betrachtet, hatte die Dame auf eines der wohl besten Rentenprodukte am Markt gesetzt, dessen “Mechaniken” sich ihr vermutlich nicht ganz erschlossen haben. Das ein Endkunde, der sich nur am Rande mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigt, komplexe Rentenvorsorgeversicherungen vollständig versteht, ist in der Realität auch (fast) unmöglich.

Bedauerlicherweise hat sich die Frau dann Rat bei einem vermeindlichen Experten geholt, der ihr die mit Abstand schlechteste Empfehlung gab. Jeder Banklehrling lernt im ersten Jahr, dass man aus Fonds nicht auf dem Tiefststand aussteigt!

Und als Krönung wird dann im Fernsehen auch noch zur Verunsicherung vieler bereits Versicherter und potentieller Interessenten eine Meinung verbreitet, die sachlich gesehen bestenfalls als unsachlich bezeichnet werden kann. Lesen Sie dazu auch gern die Stellungnahme aus dem Hause Canada Life.

Im aktuellen Fall hätten wohl die Vertreter der Verbraucherzentrale und Frau Marin das intensive Gespräch mit dem Anbieter suchen sollen. Vermutlich wäre der schwere Vermögensschaden dadurch vermeidbar gewesen.

Schiffsbeteiligungen im Aufwind?

18. Juni 2009 vom 4free-Team

Die internationale Handelsschifffahrt hat es im Moment nicht leicht. Viele Schiffe liegen fest und noch mehr fahren während der Wirtschaftskriese kaum auskömmlich. Somit ist es leicht verständlich, dass viele Anleger diesem Markt augenblicklich nicht wie gewohnt zugeneigt sind.

Welche geschlossene Schiffsbeteiligung ist also aus heutiger Sicht wirtschaftlich in der Lage, tatsächlich in die für den Anleger interessante Gewinnzone zu fahren? Es gibt ein paar wenige leuchtende Beispiele für aktuell angebotene Schiffsbeteiligungen, die von der Wirtschaftskrise weitgehend unbehelligt sind und vernünftige stabile Renditen in Aussicht stellen.

Zwei Beispiele für aus der Sicht von 4free nachhaltige geschlossene Fonds:

1. MS “Beluga Persuasion”
Schwergutfrachter + super-heavy-lifter mit 5-Jahres-Charter

Im Bereich der Super-Heavy-Lifter sind die Frachtraten als mindestens stabil zu bewerten. Aktuell werden selbst für ältere Schiffe neue Frachtraten sogar mit Aufschlägen abgeschlossen. Somit ist in dieser Marktnische eher mit angenehmen wirtschaftlichen Verhältnissen zu rechnen. Auch in Zukunft dürfte sich das Bild eher noch verbessern, da viel alte Tonnage vorhanden ist aber nur wenig neue gebaut wird.

Diese Beteiligung zeichnet sich besonders aus durch:

  • eine hohe Investitionsquote von 94 % und somit
    sensationell niedrige Weichkosten von nur 6 %
  • 8 % Ausschüttung schon ab 2009 geplant
  • geplanter Cashback inkl. Verkauf von ca. 250 %
  • bereits bestehende 5-Jahres-Charter mit dem wohl größten Schwergutbefrachter der Welt
  • besondere Positionierung im Markt der Schwergutfrachter als
    „super-heavy-lifter“ mit Multipurpose-Eigenschaften
  • sehr hohe nachrangige Initiatoren- & Reederbeteiligung von 25% (€ 3.500.000)
    belegt deutliches Vertrauen in dieses Schiff und den Markt
  • gehört in die im Markt zu wenig vorhandene 20.000 twd – Klasse
  • Mindestbeteiligung ab € 20.000 (darüber immer in € 5.000er Schritten)
    (zzgl. 3% Agio –; ab € 100.000 bei 4free ohne Agio)

Einfach das Informtionsmaterial hier bestellen.

2. große und modern: Offshore - Plattformversorger PSV/CV Alpha & Beta

Der weltweite Energiebedarf wächst ständig. Doch die Öl- und Gasvorkommen an Land sind (fast) alle entdeckt und überwiegen erschlossen. Im Flachwasserbereich und in Küstennähe sieht es nicht viel besser aus. Doch in der Tiefsee bis 3.000 Meter Wassertiefe werden noch einige Vorkommen erwartet. Um die Bohrplattformen weit draußen und in tiefem Wasser adäquat versorgen zu können braucht man eben diesen innovativen Schiffstyp.

Mit diesen Deep – Sea – Offshore – Plattformversorgern können Bohrplattformen mit allem nötigen Material versorgt werden und sie sind echte Allrounder. Stark, stabil und bei jedem Wind und Wetter auf See. Diese Schiffe können – im Gegensatz zu (fast) allen anderen Schiffen dieser Gattung – auch Tiefsee – Plattformen versorgen und als Construction Vessel eingesetzt werden.

Die stark steigende Nachfrage nach diesen seltenen großen Deep – Sea – Offshore – Platt­form­versorger PSV/CV, die sogar die neuen 72m-Bohrgestänge onboard transportieren können, lässt auf häufige und gute Befrachtung schließen. Zusätzliche Marktchancen ergeben sich aus der Tatsache, dass es in nächster Zeit keine freien Werftplätze für solche Spezialschiffe geben wird.

  • Gesamtvolumen: ca. € 45,6 Mio.; geplante Auslieferung 2010
  • geplante Anfangsausschüttung 7 % steigend auf 10 %
  • Cashback geplant: inkl. Verkauf von 205 % - 300 % innerhalb von 18 Jahren
  • Spot market – Charter: Charterraten zwischen € 30.000 bis € 120.000 pro Tag
  • konservative Prospektierung / Break-Even schon bei nur € 26.000 Charter
  • geplanter Betrieb unter Tonnagesteuer nach § 5a EStG – somit natürlich abgeltungssteuerfrei
  • Mindestbeteiligung ab € 50.000 (darüber immer in € 5.000er Schritten)
    (zzgl. 5% Agio –; ab € 200.000 ohne Agio)
  • €uro – Charter

Schiffsbesonderheiten

  • riesige Decksfläche von über 1.400 m2
  • Transportraum für die neuen und für Deap-Sea nötigen 72m - Bohrgestängen
  • für Plattformversorgung und Constructions - Support
    von offshore- und deep-sea – Plattformen ausgelegt
  • großes Helicopter-Deck (Ø 19,5m) für große Hubschrauber (Mannschaftstransporter)
  • Ausrüstung als Ölbekämpfungsschiff nach strengen NOFO-Anforderungen
  • seltene Ausstattung mit dem „Environmental Passport“ (Ökosiegel)
  • moderner Voith Schneider Propeller – Antrieb (Position halten mit DP II)

Einfach das Informtionsmaterial hier bestellen.

erste Erholung der Märkte

5. Juni 2009 vom 4free-Team

Der DAX hat die 5.000-Punkte-Marke wieder überschritten. Doch in vielen Branchen wird die Talsohle erst noch erwartet. Die Halbjahreszahlen könnten für eine Trübung der Stimmung sorgen und den DAX wieder deutlich unter die 4.500er-Marke sinken lassen.

Auch Gewinnmitnahmen auf niedrigem Niveau werden sich dann auswirken. Viele Analysten und Kenner der Branche - so auch Josef Ackermann - gehen davon aus, dass die Auswirkungen der Wirtschaftskriese uns länger beschäftigen werden, als uns einige Optimisten glauben machen wollen.

Zitat Josef Ackermann, Deutsche Bank, am 04.06.2009 “Wir werden uns noch etwas länger in einer sehr schwierigen Phase bewegen“. Es gäbe Hinweise für eine moderate Festigung. Aber vom Normalzustand seien wir noch weit entfernt. Zudem werde der Aufschwung zunächst in den USA spürbar sein und erst danach in Europa Wirkung zeigen.

Alle sollten sich auch auf Rückschläge einrichten und er warnte gleichzeitig: „Wenn wir nicht alle aufpassen, könnten am Ende alle Verlierer sein: der Markt und der Staat, weil beide enttäuscht haben“.

Darüber hinaus befürchtet er eine Renationalisierung einiger Finanzmärkte und betont, dass erst wenn die Amerikanische Immobilienkrise überwunden ist, eine nachhaltige Erholung aller Märkte erfolgen kann.

Auf eine Prognose, wie lange uns die Wirtschaftskriese noch beuteln wird, wollte Hr. Ackermann sich nicht einlassen. Doch wies er noch einmal deutlich auf die Notwendigkeit der transatlantischen Zusammenarbeit hin.

Er wiederholte somit den Rat von Altbundeskanzler Helmut Schmidt, der seit vielen Jahrzehnten die enge Zusammenarbeit zwischen den USA und der EU im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen fördert und fordert.

Also müssen wir hoffen, dass die Politikerinnen und Politiker endlich aufhören, sich dem Lobbyismus zu ergeben und nach Obama´schem Vorbild nicht nur sagen “Yes! We can!” sondern auch so handeln. Es gibt viel zu tun und eine große Koalition hätte grundsätzlich die Möglichkeiten dazu.

Unter dem Strich bleibt die Aussage, dass man besonders in Krisenzeiten seine Mittel mit Bedacht einsetzen und investieren sollte. Wer sich auskennt, kann über Fondsdiscounter Fonds kaufen - und das ohne Agio!

Bei geschlossenen Fonds ist es nicht ganz so leicht. Große Vertriebe und Banken schlagen zum Teil berechtigte, zum Teil jedoch unverschämt hohe so genannte Weichkosten auf. Schon diese oft schwere Last macht es solchen geschlossenen Fonds nicht leicht, in Krisenzeiten überhaupt in die Gewinnzone zu kommen.

Zudem werden trotz Wirtschaftskrise Produkte in den Markt gedrückt, die aufgrund ihrer Beschaffenheit schon in guten Zeiten nicht sehr wahrscheinlich die versprochene Renditeerwartung erfüllen könnten.

Somit muss der gewogene Anleger umso genauer Prüfen, ob er die Chancen, Risiken und Rahmenbedingungen eines Investitionsvorhabens tatsächlich verstanden hat und bereit ist, die Folgen zu akzeptieren. Sowohl die angenehmen, als auch die weniger angenehmen…

DAX und Wirtschaft stabilisieren sich

25. Mai 2009 vom 4free-Team

Der DAX pendelt seit einiger Zeit relativ stabil zwischen 4.500 und 5.000 Punkten und selbst durch das verlängerte Wochenende gab es keinen Einbruch. Auch der IFO-Geschäftsklima-Index stabilisiert sich. Gibt es also Hoffnung, dass wir die Talsohle der Wirtschaftskrise erreicht haben?

Auch die wieder steigenden Zahlen bei Fonds - Ankäufen spricht eher dafür. Sicherlich werden noch eine Reihe von Firmen Schwierigkeiten haben und die Auswirkungen der Krise ausbaden müssen. Die Kreditvergabepraxis der Banken ist nach wie vor absolut unbefriedigend. Doch an einen schon jetzt einsetzenden Aufschwung glauben nur die Optimisten.

Genau jetzt halten viele Analysten den Zeitpunkt für gekommen, in nachhaltige und wertstabile Anlageprodukte zu investieren. Gold kaufen, Schiffsbeteiligungen, Immobilien, Immobilienfonds, Infrastruktur und regenerative Energien zeichnen sich als Anleger Lieblinge ab. Diese Assets versprechen hohe Wertstabilität bei vernünftiger Renditeaussicht.

Aktuell ist sicherlich besonders wichtig, auf die sogenannten “weichen Kosten” bzw. die Investitionsquote zu achten. Denn je höher die Investitionsquote bei einer Geldanlage, um so wahrscheinlicher kommt sie in die Gewinnzone - auch in wirtschaftlich schwierigen Zeite.