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Ein Anteil, das ist die von deutschen Fondsgesellschaften oft genannte Summe, die mindestens investiert werden muss. Wie hoch die Mindestanlage ist, bestimmt aber
nicht unbedingt die Gesellschaft, sondern die Stelle, wo der Fonds gekauft wird. Online-Banken beispielsweise fordern meist 500 bis 2.000 Euro Mindesteinlage pro Fonds.
Für Anleger, die die Mindesteinlagesumme nicht zahlen wollen oder können, können Fondssparpläne eine interessante Alternative sein. Bei sehr vielen Fonds können Anleger monatlich 50 Euro oder noch weniger einzahlen und sich so Schritt für Schritt ein Vermögen aufbauen. Am besten geeignet sind dafür Aktienfonds. Der BVI hat errechnet, dass zum Beispiel Sparpläne auf europäische Aktienfonds in den vergangenen 30 Jahren im Schnitt 8,4 Prozent Rendite pro Jahr erwirtschaftet haben.
Wichtig bei Fondssparplänen ist, dass der Anleger regelmäßig eine feste Summe einzahlt, beispielsweise 50 Euro pro Monat. Dann stört es auch gar nicht mehr, dass die Anteilspreise, vor allem bei Aktienfonds, ständig schwanken. Im Gegenteil: je mehr sie schwanken, desto besser für den Anleger.
Fondssparpläne zwingen den Anleger zum antizyklischen Handeln: Durch den fixen Betrag kauft er viele Anteile, wenn sie billig sind, und wenig, wenn sie teuer sind. Das ist der sogenannte Cost-Average-Effekt. Was beim Shopping ganz normal ist, ist für die meisten Menschen bei der Geldanlage am Aktienmarkt fast unmöglich.
Psychologische Faktoren sorgen dafür, dass viele Anleger lieber dann kaufen, wenn die Kurse bereits gestiegen sind, und nicht, wenn sie gerade fallen. Eine Strategie, der Anleger am besten mit Fondssparplänen entfliehen können.