Aktienfonds.
Eine Investmentgesellschaft setzt Mittel ihrer Kunden für Beteiligungen an in- und ausländischen Aktiengesellschaften ein. Es werden immer von mehreren Unternehmen Aktien erworben, so dass das Risiko weit gestreut ist. Der Anleger profitiert von Kurssteigerungen, minimiert aber sein Risiko. Das Kapitalanlagegesellschaften - Gesetz schreibt Bestimmungen für Aktienfonds vor. Für Aktienfonds ist festgelegt, wie viele Aktien eines Unternehmens maximal im Fond vertreten sein dürfen, wie hoch die maximale Kapitalreserve sein darf, oder wie viel in Aktien und wie viel in Bankguthaben investiert werden darf. Die meisten Aktienfonds haben Anlageschwerpunkte. Aktienfonds haben zum Teil nur Aktien einer bestimmten Branche oder einer bestimmten Region. Bei dem Kauf von Aktienfonds entstehen Kosten, dem so genannten Ausgabeaufschlag. Der Ausgabeaufschlag ist die Differenz aus Ausgabe- und Rücknahmepreis und liegt bei drei bis sechs Prozent. Damit sich die Investition trotz dieser Kosten lohnt, sollten Aktienfonds als mittel- oder langfristige Investments angesehen werden.