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Geldanlage · Falle 2: Selbstüberschätzung
Die typischen Fehler
bei der Geldanlage
Geldanlage
Die typischen Fehler bei der Geldanlage
Falle 2: Selbstüberschätzung
Mit einer Asset Allocation vermeidet der Anleger nicht nur übermäßige Verluste, sondern er umschifft automatisch eine weitere Falle: Viele Investoren neigen zur Selbstüberschätzung. Sie glauben, die Entwicklungen von Märkten und Branchen prognostizieren zu können, und geben sich der gefährlichen Illusion hin, besser zu sein als der Rest. In der Wissenschaft nennt man dieses Phänomen Overconfidence (zu deutsch: Selbstüberschätzung). Wissen allein kann den Anleger nicht vor diesen Fehlern bewahren. Denn das Grundproblem ist: Je besser man informiert ist, desto mehr neigt man zur Selbstüberschätzung.
Nicht fehlendes Wissen, sondern mangelnde Umsetzung ist also das Problem.
Der Anleger neigt dazu, seinen Willen durchzusetzen, anstatt die Regeln der Börse zu akzeptieren. Zu diesen gehört, dass es nicht möglich ist, den idealen Einstiegszeitpunkt im Voraus zu kennen. Deshalb ist es ratsam nie auf einen Schlag das gesamte Geld zu investieren. Sparpläne oder die Stückelung großer Beträge auf mehrere Teilbeträge, die im Abstand von einigen Monaten investiert werden, sind immer ideal. Auf diese Weise mindert der Anleger das Risiko, kurz vor einer Talfahrt der Aktienkurse einzusteigen und so in kurzer Zeit hohe Verluste anzuhäufen.
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